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INTERSCHUTZ mit vier Fokusthemen Die Schwerpunktthemen der INTERSCHUTZ 2026 stehen fest. Neben den Auswirkungen des Klimawandels und einer Zeitenwende im Bevölkerungsschutz geht es auch um Künstliche

Hannover. Halbzeit für die Vorfreude auf die nächste INTERSCHUTZ (1. bis 6. Juni 2026 in Hannover): Die nächste Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz beginnt in zwei Jahren. Bereits jetzt stehen die Fokusthemen fest. Dabei geht es neben den Auswirkungen des Klimawandels und einer Zeitenwende im Bevölkerungsschutz auch um Künstliche Intelligenz (KI) in Leitstellen, Lagezentren und am Einsatzort sowie um Nachhaltigkeit.

„Die dramatischen Ereignisse in aller Welt machen deutlich, dass Gefahrenabwehr und Bevölkerungsschutz eine immer größere Rolle spielen“, sagt INTERSCHUTZ-Projektleiter Bernd Heinold von der Deutschen Messe AG in Hannover. „Das spiegelte sich bereits auf der INTERSCHUTZ vor zwei Jahren wider. Aber auch neue Konflikte, Krisen und Katastrophen müssen uns Mahnung sein, dass wir auf dem Weg zu noch mehr Resilienz nicht Halt machen dürfen.“ Deshalb bezeichne das Motto der INTERSCHUTZ 2026, „Safeguarding Tomorrow“ (frei übersetzt: Die Zukunft im Blick), treffend die Herausforderung der kommenden Jahre.
Klimawandel

Nur durch intensive Forschung, technologische Innovationen und umfassende Kooperationen kann nach den Worten Heinolds die Effizienz präventiver und reaktiver Maßnahmen gesteigert werden. Nur so könne beispielsweise auf die Auswirkungen des Klimawandels mit seinen Flutkatastrophen, Waldbränden und Stürmen reagiert werden.

„Die Einsatzkräfte müssen sich auf immer häufigere Starkregenereignisse, immer häufigere Vegetationsbrände und mehr gesundheitliche Risiken durch Hitzewellen, Luftverschmutzung und die Ausbreitung von Krankheiten einstellen“, so Heinold weiter. Notwendig sei daher auch eine immer bessere Vernetzung über Zuständigkeiten und Ländergrenzen hinweg. Die INTERSCHUTZ biete beste Gelegenheit, solche Kontakte herzustellen und zu pflegen.
Zeitenwende im Bevölkerungsschutz

„Dynamische und innovative Lösungen sind auch im Bevölkerungsschutz gefragt“, so Heinold weiter. „Dazu werden die Aussteller auf der INTERSCHUTZ ihre Konzepte und Technologien für integriertes und kooperatives Krisenmanagement präsentieren.“

Die Bevölkerung könne auf Ernstfälle nur gut vorbereitet sein, wenn sie auch gut informiert ist – eine wichtige Aufgabe für Behörden und Verbände. Sie müssen über Risiken aufklären und Maßnahmen zur Selbsthilfe fördern.
Künstliche Intelligenz

Entscheidende Bedeutung komme in Zukunft aber vor allem dem Fokusthema „KI“ zu. „Führende Vertreter aus Forschung und Industrie werden auf der nächsten INTERSCHUTZ zeigen, wie mithilfe intelligenter Technologien Einsätze effizienter gemacht werden können – und welche Grenzen es gibt“, betont der INTERSCHUTZ-Projektleiter.

Als vielversprechendes Beispiel nennt er die Erfassung von Notrufen unter Einsatz geeigneter KI-Methoden in unterschiedlichen Sprachen. Damit könne schnelle Hilfe auch dann eingeleitet werden, wenn Anrufende nicht die jeweilige Landessprache beherrschen.
Nachhaltigkeit

Nicht vergessen werden dürfe bei alledem die Nachhaltigkeit. Sie habe sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht eine hohe Bedeutung. „Das reicht von alternativen Antrieben über langlebige und adaptierbare Ausrüstungen bis hin zur Sicherstellung von verfügbaren, gut ausgebildeten Einsatzkräften.

Auch dazu ein Beispiel: Nachhaltige Beschaffungsrichtlinien können beitragen, den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen zu fördern,“ betont Bernd Heinold.
Über die INTERSCHUTZ

Die INTERSCHUTZ ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz in Hannover und steht 2026 unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“. Das Angebot der INTERSCHUTZ umfasst sämtliche Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Feuerwehr, Vorbeugender Brandschutz, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz, Kommunikations- und Leitstellentechnik sowie Schutzausrüstung. Internationale Veranstaltungen innerhalb des INTERSCHUTZ Portfolios sind die AFAC Australia, REAS Italy und die CIEME (China International Emergency Management Exhibition).


Bericht: Pressestelle Interschutz (Deutsche Messe)
Bild: Pressestelle Interschutz (Deutsche Messe)



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